Referenzen

Live at Sensenhammer
Samstag, 11.09.2010, 20.00 Uhr, Einlass 19.00 Uhr

Das Industriemuseum Freudenthaler Sensenhammer präsentiert:

X-citing

Der Kölner StadtAnzeiger – Leverkusener Anzeiger – berichtete von dem X-citing-Auftritt im Rahmen der Leverkusener Jazztage 2009: “Doch was an diesem Abend wundervollen Charme ins Festival brachte, das war die Leverkusener Formation „X-Citing“. In der Citykirche spielte sie gegen den hallenden Raum und irgendwie auch gegen die großen Namen an. Und sie gewann. Angetreten mit einem Programm aus zurückhaltend gespielten modernen Popsongs, Beatles-Stücken, Soul-Klassikern und Jazz-Standards gelang es der Gruppe, Spiritualität dort aufzudecken, wo sie bislang nicht vermutet wurde. Denn plötzlich hatten „Dear Prudence“ (Beatles) oder „Hedonism“ (Skunk Anansie), „Every Breath You Take“ (Police) oder „Autumn Leaves“ (geschrieben von Joseph Kosma, gesungen von Sinatra, Piaf, Cassidy) eine beinahe geistliche Aura. Plötzlich wusste man, warum Lennon und McCartney einst „Come Together“ sangen.” – KStA, 13.11.2009

X-Citing sind: Sandra Wald (Gesang), Martina Böhm (Gesang, Percussion), Armin Stach (Keyb., Sax, Akkordeon), Frank Zaun(Schlagzeug), Andreas Exler (Gitarre, Ukulele), Ralf Mäckmann(Bass) u. Alfred Böhm (Gitarre, Trompet)

Karten: 10,00 € im VVK, 12,00 € AK. Vorverkauf an der Museumskasse (Öffnungszeiten), im Kartenbüro des Forums Leverkusen – Tel. 0214 – 4064113 – sowie an den bekannten VVK-Stellen. Den Online-Verkauf erreichen Sie hier.

 _____________________________________________________________

Erfolgreiche Konzerte

Das wahre Ziel der Musik

Erstellt 13.11.09, 18:55h

Von einigen Bands erwartet man angesichts der bekannten Qualität einfach nur tolle Musik. Aber auch unbekanntere Künstler können mit herausragenden Auftritten überzeugen.

Wuchtbrumme und Blickfang: Candy Dulfer (rechts) spielte Saxofon, Sängerin Leona am Mikrofon dagegen hatte den Funk in ihrer Stimme. (Bild: Ralf Krieger)

Wiesdorf – Nicht immer muss es das große Konzert sein, das bei den Jazztagen begeistert. Manches Mal halten auch die kleinen Auftritte Bemerkenswertes bereit – was dazu führt, dass sich ein überschaubarer Kreis von Menschen hinterher gewiss sein kann, tolle Momente exklusiv erlebt zu habenWuchtbrumme und Blickfang: Candy Dulfer (rechts) spielte Saxofon, Sängerin Leona am Mikrofon dagegen hatte den Funk in ihrer Stimme. (Bild: Ralf Krieger)

Natürlich spielten am Donnerstagabend die Musiker der WDR-Big-Band im Forum ein mitreißendes Set. Aber das war natürlich erwartbar angesichts der bekannten Qualität dieses Ensembles und angesichts der musikalischen Verstärkung mit Star-Saxophonist Bill Evans, Schlagzeuger Dave Weckl und Bassist Mark Egan. Natürlich brachte im Anschluss daran auch Candy Dulfer das Publikum im bis in die letzte Reihe gefüllten Terrassensaal zum Toben – mit ihrem souveränen Saxophonspiel und mit ihrem Äußeren: Die niederländische Blondine kam im knappen Einteiler und bis über die Knie gezogenen Absatzstiefeln auf die Bühne und wurde begierig von den Kameras im Graben umschwirrt. „Funk, Funk, Funk“ war angesagt. Rhythm & Blues. Und eine in jeder Hinsicht „bombastische“ Gesangsunterstützung durch Wuchtbrumme Leona am Mikrofon.

Doch was an diesem Abend wundervollen Charme ins Festival brachte, das war die Leverkusener Formation „X-Citing“. In der Citykirche spielte sie gegen den hallenden Raum und irgendwie auch gegen die großen Namen an. Und sie gewann. Angetreten mit einem Programm aus zurückhaltend gespielten modernen Popsongs, Beatles-Stücken, Soul-Klassikern und Jazz-Standards gelang es der Gruppe, Spiritualität dort aufzudecken, wo sie bislang nicht vermutet wurde. Denn plötzlich hatten „Dear Prudence“ (Beatles) oder „Hedonism“ (Skunk Anansie), „Every Breath You Take“ (Police) oder „Autumn Leaves“ (geschrieben von Joseph Kosma, gesungen von Sinatra, Piaf, Cassidy) eine beinahe geistliche Aura. Plötzlich wusste man, warum Lennon und McCartney einst „Come Together“ sangen.

Das knapp einstündige Konzert gab letztlich die Gelegenheit, die eine oder andere Episode der Musikgeschichte zu überdenken. Es vermittelte neue Einsichten. Hinterher jedenfalls verließ man die Kirche „reicher“ als beim Betreten. Und ist das nicht das wahre Ziel von Musik? (frw)

http://www.rhein-berg-online.ksta.de/html/artikel/1256137000837.shtml

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s